Working Equitation

In der Working Equitation wird die Tradition der europäischen Hirten, ein rittiges, verlässliches Pferd zu haben, zusammengefasst: Ein Pferd, welches gewohnt ist, sich neuen Aufgaben zu stellen (Trailparcours) und welches gelassen in der Arbeit mit den Rindern ist.

Das Training ist abwechslungsreich und fördert die gute Verbindung von Pferd und Reiter. Bei der Rinderarbeit ist es spannend die Interaktion der drei unterschiedlichen Spezies zu sehen. Mensch/Pferd/Rind lernen im Laufe der Zeit, gegenseitig ihre Körpersprache zu interpretieren.
Ich trainiere seit vielen Jahren Reiter und Pferde aller reiterlichen Niveaus im Working Equitation und reite aktiv Turniere. Auch kann ich Rinder nicht nur „lesen“, sondern auch ausbilden. Ich selber werde von Pedro Torres – einem der angesehensten Working Equitation Reiter unser Zeit – trainiert.
Das Training im Unterricht ist immer an den aktuellen Möglichkeiten von Pferd und Reiter ausgerichtet und darauf aufbauend wird ein Trainingsplan erstellt.

Können Gangpferde das auch?

Natürlich! Nur wird statt Galopp Tölt geritten und das Training muss rasse- und gangspezifisch ausgerichtet sein.

Aktuelles

Working Equitation Training in der Praxis

Working Equitation intensiv in Halfing

Training-Videos

Während meines Trainings werden viele Informationen vermittelt. Oft kommt es auf die „Kleinigkeiten“, auf die exakte Ausführung an. Der Reiter hat viele Informationen auf einmal zu verarbeiten: Neue Übungen für Pferd und Reiter, warum macht gerade jetzt genau mein Pferd nicht was ich erwarte. Korrektur von Kommandos, Sitz, Hände, Schenkel … Das alles soll man sich merken.
In meinen Trainings-Videos gibt’s die Grundlagen, Tipps und Tricks zum Training, Schritt für Schritt verständlich und unterhaltsam erklärt. Alle online, zur Vorbereitung oder zum nochmal anschauen.

Working Equitation – Training und Seminare

+49 (0) 172 / 6110069 – info@andrea-jaenisch.de – oder verwenden Sie unser Kontaktformular

Turniersport Working Equitation

Der Working Equitation Deutschland e.V. ist der in Deutschland von der WAWE anerkannte Verband. Der WED legt die Regeln der Working Equitation fest, bildet Richter für Working Equitation aus, bildet Trainer für die Working Equitation aus und unterstützt Veranstalter bei der Durchführung.
Turniere werden in den Klassen  E = Einsteiger, A= Anfänger, M= mittlere Klasse und S=schwere Klasse geritten. Es sollte nur in der Klasse gestartet werden in der Reiter und Pferd mit den Anforderungen nicht überfordert sind.
Für weitere Informationen und Prüfungsordnung hier der link zum WED (Working Equitation Deutschland)

Die Turniere bestehen aus 4 Teilprüfungen:

Dressur

1.WEN-Cup 2018: Andrea Jänisch auf Floreada

Das Ziel ist in allen Klassen die Überprüfung der Rittigkeit: Reinheit der Gänge, Dynamik und Korrektheit der Übergänge, Sitz, Hilfengebung des Reiters, sowie die präzise Ausführung der Bahnfiguren. Die Rittigkeitsprüfungen werden beidhändig geritten; bis auf die Master-Klasse (S-Klasse), die einhändig geritten wird.
Die Rassenvielfalt in der Working Equitation bedingt einen sehr individuellen, dressurmäßigen Aufbau des Trainings. Ein wichtiger Schlüssel sind die Übergänge von Gangart zu Gangart und innerhalb einer Gangart.

Trail

1.WEN-Cup 2018: Andrea Jänisch auf Floreada

Der Stiltrail sollte als Dressurprüfung verstanden werden, mit realem Anlass eine Lektion auszuführen, nämlich an den verschiedenen Hindernissen. Dies ist nur möglich mit einer entsprechenden Rittigkeit, Präzision und der Gelassenheit des Pferdes gegenüber Neuem. Geritten wird der Stiltrail im Galopp, außer in der leichtesten Klasse (WE-Klasse), die im Trab geritten wird.
Der Weg zum Erfolg führt auch hier über kleine Schritte. Die Hindernisse werden langsam erarbeitet, ohne Pferd und Reiter zu überfordern. Spätestens am Hindernis zeigt sich ob die Rittigkeit und Balance des Pferdes ausreichen, um es korrekt und elegant zu bewältigen. Wichtig ist: Das Pferd sollte jede Trainingseinheit mit einem Erfolgserlebnis beenden.

Speedtrail

1.WEN-Cup 2018: Andrea Jänisch auf Floreada

Beim Speedtrail geht es darum, den Parcours so schnell wie möglich, aber ohne Hindernisfehler zu bewältigen. Entscheidend ist die richtige Taktik und ein absolut durchlässiges Pferd, welches auch bei höherem Tempo nicht gegen die Hand geht.
Die Übergänge und enge Wendungen sind hier der Schlüssel zum Erfolg.

Rinderarbeit

VII. WED-DM 2018: Andrea Jänisch auf Floreada

Auf der einen Seite eine Rinderherde – auf der gegenüberliegenden Seite der Pferch. Bei der Rinderarbeit wird ein Rind aus der Herde separiert und in einen Pferch getrieben. Der Rest der Herde muss in seinem ursprünglichen Bereich bleiben.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt beim Pferd: Gehorsam, Mut, souveränes Auftreten und sensibles Reagieren auf die Hilfen. Der Reiter muss das Rind gut “lesen” können und seinem Pferd mit sehr feinen Hilfen die nötigen Kommandos geben. Die richtige Taktik lässt das Rind dann ohne Druck in die gewünschte Richtung laufen.

Andrea Jänisch: Rinder lesen, verstehen, trainieren

Bei der Rinderarbeit kommt es auf die Interaktion der 3 unterschiedlichen Spezies  Pferd, Rind und Mensch an.
Ich verstehe Rinder, kann sie lesen und ohne Druck dirigieren. In meiner Dressur für Rinder bringe ich ihnen sogar Working Equitation bei. Einige heute sehr erfolgreiche Working Equitation Reiter haben von mir die Rinderarbeit gelernt.

Working Equitation – Training und Seminare

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