Da ich zu meinen Pferden gerne eine gute Beziehung haben möchte, ist mir der Spruch von Martin Rütter wichtig: Zu Er-ziehung gehört Be-ziehung.

Frei-Arbeit ist eine sehr gute Möglichkeit um die Beziehung zu überprüfen. Manjerico ist – wie immer – interessiert bei der Sache.
Um Manjerico`s Distanz zu mir bestimmen zu können, verschiebe ich seine Hinterhand bzw. touchiere seine Flanke, um ihn zu mir wenden zu lassen. Ich bestimme die Richtung in der er sich bewegt. Die Schwierigkeit ist, dies auch auf größere Distanz vermitteln zu können.

Um immer wieder komfortable Nähe herstellen zu können, lasse ich ihn linke Hand gehen. Mit dem rechten Auge bei mir zu sein fällt ihm erkennbar schwerer. Dies ist normal, da die kognitiven Prozesse im rechten Auge etwas Zeit brauchen um verarbeitet zu werden. Es hilft Manjerico auch, dass er den Ablauf „Handwechsel longieren“ (Video im Shop) erkennt und sich an bekannten Abläufen orientieren kann.

Für mich ist wichtig, dass mein Timing stimmt, dass ich – sobald er meinen Gedanken verstanden hat – mit meiner Hilfe aussetze um ihm die Richtigkeit zu bestätigen.

Frei-Arbeit ist für mich die Entwicklung einer gemeinsamen, nonverbalen Sprache mit dem Pferd.

Jungpferdeschule: Freiarbeit

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